Teflon
Teflon ist der Markenname für Polytetrafluorethylen (PTFE), ein synthetisches Fluorpolymer. Durch seine Antihaftwirkung und extreme Hitzebeständigkeit wird Teflon sehr häufig in Bratpfannen verwendet.
Was ist Teflon?
PTFE ist ein Polymer, das bedeutet, dass es aus sehr vielen, sich wiederholenden Moleküleinheiten besteht. Im Falle von Teflon ist das Tetrafluorethylen (TFE), wobei sich eine stabile, antihaftende Kette bildet. Es ist ein Kunststoff mit wachsartiger, glatter Oberfläche, der weder klebt noch korrodiert.
Teflon im Sicht- und Sonnenschutz
Teflon wird nicht nur bei Pfannen benutzt. Seine Beständigkeit und Gleitfähigkeit machen es in vielen Bereichen relevant – so auch im Sicht- und Sonnenschutz:
- Gleitbeschichtungen: PTFE-Beschichtungen auf Rollen, Führungsschienen oder Plissee-Stäben reduzieren die Reibung für eine besonders angenehme Bedienung.
- Wetterbeständige Gewebe: Ausgewählte Sonnenschutzstoffe erhalten Teflon-Imprägnierung für Schmutz- und Wasserabweisung.
- Mechanische Teile: In Gleitbuchsen oder Rollenlager motorisierter Systeme wird Teflon wegen seiner Verschleißfestigkeit genutzt.
Ist Teflon giftig?
Immer wieder wird die Sorge laut, dass Teflon giftig sei. Glücklicherweise ist diese aber völlig unbegründet. Teflon/PTFE ist in fester Form physiologisch unbedenklich – nur deswegen ist es FDA-konform und darf im direkten Lebensmittelkontakt genutzt werden. Auch der Einsatz im Sonnenschutz in unkritisch.
Diese Kritik hat seinen Ursprung in den giftigen Produktionsabfällen, insbesondere Verbindungen wie PFOA, das sich bei über 350 Grad Celsius zu giftigem Fluorphosgen zersetzt. Das Endprodukt Teflon/PTFE ist nicht giftig.